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Studie: Unternehmen vertrauen bei „Cloud Computing“ auf „Software as a Service“-Variante
Deutsche Unternehmen halten sich beim Trendthema „Cloud Computing“ eher zurück. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie. Die Umfrage führte die Unternehmensberatung Deloitte zusammen mit dem Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) durch.
Zwar ist der Einsatz von „Cloud Computing“ bei der Mehrheit der Unternehmen (54 Prozent) noch kein Thema. Allerdings setzen immerhin schon 46 Prozent der befragten Unternehmen „Cloud“-Lösungen ein. Von denjenigen, die Software- oder Rechenleistung virtuell auslagern, setzen 53 Prozent auf die bewährte Dienstleistungs-Variante „Software as a Service“ (SaaS).
Dass deutsche Unternehmen beim Cloud Computing noch zurückhaltend sind, hat laut der Studie verschiedene Gründe. Die befragten Unternehmen gaben neben Sicherheitsbedenken auch Angst vor Datenverlust sowie Unsicherheit bei der konstanten Verfügbarkeit der Online-Dienste an. Durch das Auslagern von Anwendungen, IT-Infrastruktur und Daten in die „Cloud“ fürchten sie einen Kontrollverlust. Besonders wenn der Server-Standort und damit der Ort des Datenspeichers nicht hundertprozentig klar ist, bleiben datenrechtliche Fragen offen. Mehr Vertrauen haben deutsche Unternehmen in das bekannte SaaS-Modell. Gerade bei den Punkten Sicherheit und Verfügbarkeit bieten SaaS-Dienstleister, wie beispielsweise Crown, den Unternehmen Transparenz. Die Anbieter haben klare Strategien gegen Datenverlust, etwa bei einem Verbindungsausfall. Die Daten und Programme werden auf dem eigenen Server des Dienstleisters gehostet. Somit sind der Server-Standort und der Ort, an dem die Daten gespeichert werden, dem Kunden bekannt. Die datenrechtliche Situation ist für Unternehmen klar erkennbar und geregelt.
Hintergrund: SaaS und Cloud Computing
SaaS kann als Vorläufer von Cloud Computing angesehen werden. Im Falle von SaaS bieten Dienstleister spezielle Software, wie beispielsweise Content-Management-Systeme (CMS) oder Customer-Relationship-Management-Programme (CRM) sowie Serverkapazitäten zur Datenspeicherung an. Unternehmen mieten sich einfach Online-Zugänge für die benötigten Programme, die immer aktualisiert über den Server des SaaS-Dienstleisters zur Verfügung stehen. Dabei sorgt neueste Internettechnologie für schnelle Zugriffszeiten. Ein Vorteil für Unternehmen: Einzellizenzen und Installation der Software für alle Unternehmens-Rechner entfallen. Der Kunde muss auch keine Updates auf aktuelle Programm-Versionen mehr durchführen. IT-Kosten lassen sich dadurch reduzieren.
Cloud Computing bezeichnet einen Ansatz, bei dem die IT-Infrastruktur (zum Beispiel Datenspeicherung, Rechenkapazität und Softwareprogramme) auf externen, fremden Internetservern virtuell zur Verfügung steht. Diese Serverstruktur wird als „Cloud“ bezeichnet. Die Nutzung ist unabhängig von vorhandener, lokaler Hardware. Auch Software-Lizenzen werden nicht mehr benötigt. Zugang erhält der Anwender über einen Web-Browser. Bei den Kosten entfallen feste Zugangsgebühren. Der Kunde zahlt nur die tatsächlich genutzte Rechen- oder Speicherleistung.
Ansprechpartner
Crown Software GmbH
Public Relations
Christian Renze
Kriegsstr. 236
76135 Karlsruhe
Germany